Kinder lernen von Anfang an – beim Spielen, Bewegen, Beobachten, Ausprobieren und im ganz normalen Alltag. Deshalb findet Bildung bei den „Blümchen“ nicht nach einem festen Stundenplan statt, sondern den ganzen Tag über.
Mir ist wichtig, den Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu geben und sie gleichzeitig dabei zu unterstützen, zunehmend selbstständig zu werden. Jedes Kind darf sich in seinem eigenen Tempo entwickeln und soll möglichst viel selbst ausprobieren können.
Bewegung spielt dabei eine große Rolle. In unserem Bewegungszimmer, im Garten und bei Spaziergängen haben die Kinder viele Möglichkeiten zum Klettern, Balancieren, Laufen, Toben und Entdecken.
Auch Sprache begleitet uns durch den ganzen Tag. Wir sprechen miteinander, schauen Bücher an, singen Lieder und machen Fingerspiele. Gerade bei den Kleinsten gehören natürlich auch Mimik, Gestik und Körpersprache zur Kommunikation.
Beim Spielen, Bauen, Malen, Kneten, Musikhören oder Entdecken der Natur sammeln die Kinder ganz nebenbei viele weitere Erfahrungen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele angeleitete Angebote durchzuführen oder perfekte Ergebnisse zu erzielen. Freies Spiel und eigene Ideen haben bei mir einen hohen Stellenwert.
Im Zusammenleben mit den anderen Kindern lernen die Kleinen außerdem, Rücksicht zu nehmen, zu warten, miteinander zu spielen und erste Konflikte zu bewältigen. Gefühle wie Freude, Wut, Traurigkeit oder Enttäuschung dürfen dabei sein und werden von mir begleitet.
Mein Ziel ist es, den Kindern einen liebevollen und verlässlichen Rahmen zu geben, in dem sie neugierig sein, ausprobieren, Fehler machen, lernen und jeden Tag ein kleines Stück selbstständiger werden dürfen.